Vitamin B9: Folsäure - Wirkungsweise

Bildunterschrift: Eine ausreichende Folsäure Versorgung ist für die Entwicklung des Embryos im Mutterleib zwingend notwendig, um spätere Schäden (Neuralrohrdefekte) zu vermeiden.

Bildunterschrift: Eine ausreichende Folsäure Versorgung ist für die Entwicklung des Embryos im Mutterleib zwingend notwendig, um spätere Schäden (Neuralrohrdefekte) zu vermeiden.

Folsäure: wichtig für Zellteilung und Blutbildung

Folsäure (Vitamin B9) ist ein hitze- und lichtempfindliches Vitamin der B-Gruppe und ist die Vorstufe der wichtigen Tetrahydrofolsäure. Diese Verbindung ist wichtig bei der Weitergabe der Erbinformationen (DNA-Replikation) sowie bei der Methylierung von Homocystein zu Methionin.

In welchen Lebensmitteln ist Folsäure enthalten?

Fleisch enthält unterschiedliche Mengen Folsäure, weiterhin ist es Vollkornprodukten, Milch, Milchprodukten, Leber, Eiern und in ALP SPORT und ALP PROTECT enthalten.

Wieviel Folsäure wird täglich benötigt?

Der RDA-Wert beträgt 200 µg, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine tägliche Aufnahme von 300 µg. Schwangeren wird eine Aufnahme von 550 µg empfohlen. Die Menge von 300 µg ist beispielsweise in 300 g Haferflocken enthalten oder ca. 300 g grünem Gemüse wie Brokkoli oder Spinat. Eine Ampulle ALP SPORT oder ALP PROTECT enthalten jeweils 400 µg. Besonders für Schwangere ist Folsäure sehr wichtig für die gesunde Entwicklung des Embryos im Mutterleib.

Welche Auswirkungen hat ein Folsäuremangel?

Da in Deutschland ein erheblicher Anteil der Bevölkerung weniger als die empfohlenen 300 µg Tag konsumieren, wird die Anreicherung bestimmter Lebensmittel mit Folsäure diskutiert (vergleichbar dem Jodsalz). Diese Maßnahme soll das Risiko von Neuralrohrdefekten in den ersten Wochen der Schwangerschaft bei der Embryoentwicklung reduzieren. Weiterhin kann durch regelmäßigen Alkoholkonsum ein bestehender Mangel vergrößert oder auch hervorgerufen werden.

Die Folge könnte ein erhöhter Homocystein-Spiegel sein. Hohe Homocystein-Konzentrationen im Blut steigern das Risiko für Atherosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In der Forschung werden aus diesem Grunde viele Ansätze verfolgt, den Homocystein Spiegel niedrig zu halten bzw. zu reduzieren.