Lycopin – “Anti-Aging”-Effekte und Sonnenschutz von innen

Tomaten enthalten hohe Konzentrationen an Lycopin

Tomaten enthalten hohe Konzentrationen an Lycopin

Lycopin gehört zur Klasse der Carotinoide und kommt in hoher Konzentration in Tomaten vor, wobei die enthaltene Menge in verarbeiteten Tomaten (z.B. Tomatenmark) noch größer ist, als in frischen Tomaten. Die Bioverfügbarkeit, also die Aufnahme des Lycopins vom Körper, wird im Gegensatz zu vielen Vitaminen durch Erhitzen oder Kochen erhöht, da die Zellwandstrukturen der Tomaten aufbrechen und der Wirkstoff besser aufgenommen werden kann.

Die biologische Wirksamkeit ist die eines klassischen Antioxidantiums, wobei Lycopin zu den wirkungsvollsten Möglichkeiten gehört, den besonders aggressiven und zellschädigenden Singulett-Sauerstoff zu “neutralisieren” und vor Schäden durch aggressive Sauerstoffradikale zu schützen.

Besonders interessant sind die Effekte des Lycopins für Anwendungen in der Haut. Neben seiner antioxidativen Schutzfunktion vor Zellschäden durch oxidativen Stress und der damit einhergehenden Hautalterung, ist Lycopin durch eine weitere Eigenschaft von großem Nutzen für die Haut: Lycopin kann einen körpereigenen Lichtschutzfaktor vor Sonneneinstrahlung ausbilden. Eine Studie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat gezeigt, dass die tägliche Einnahme von 40 g Tomatenmark einen Lichtschutz der Haut bewirkt, vergleichbar mit einem Lichtschutzfaktor 2-3 einer Sonnencreme. Auch wenn dies für intensive Sonnenbäder ein zu geringer Lichtschutz ist und 40 g Tomatenmark pro Tag kulinarisch eher unattraktiv erscheinen, kann Lycopin einen wirkungsvollen Beitrag zum Schutz der Haut leisten.

Eine Ampulle ALP BEAUTY enthält 10 mg Lycopin und entspricht in etwa dem Lycopin-Gehalt von 300 g Tomaten.