Coenzym Q10 - Wirkungsweise

Coenzym Q10: Kraftstoff und gleichzeitig Zellschutz

Coenzym Q10 (Ubichinon) ist eine körpereigene lipophile Substanz und spielt eine wichtige Rolle in der Energiegewinnung und im Energiestoffwechsel der Zellen. Die antioxidativen Eigenschaften sind insbesondere in den Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) von großer Bedeutung, da dort im Rahmen der Energiegewinnung große Mengen aggressiver, zellschädigender Sauerstoffradikale entstehen und neutralisiert werden müssen. Zellschädigendende Sauerstoffverbindungen bezeichnet man in ihrer Summe als „oxidativen Stress“ und gilt als eine Ursache für viele (degenerativen) Erkrankungen. Durch die zelluläre Energiegewinnung kann der Körper, die in Lebensmitteln enthaltene Energie für den Menschen in Form von ATP nutzbar machen.

In welchen Lebensmitteln ist Coenzym Q10 enthalten?

In Fleisch, Pflanzenölen, Sardinen, Leber, Eiern, Nüssen und hochkonzentriert in ALP PROTECT und ALP SPORT.

Wieviel Coenzym Q10 wird täglich benötigt?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt dazu keine konkrete Einnahmeempfehlung ab. Eine tägliche Aufnahme bis 100 mg wird als sicher angesehen kann aber durch Lebensmittel kaum erreicht werden, da dies einer Menge von ca. 1,5 kg Sardinen oder 3 Litern Olivenöl entspricht.

Coenzym Q10 mit höherer Bioverfügbarkeit in ALP PROTECT® und ALP SPORT®

Coenzym Q10 besitzt aufgrund seiner chemischen Struktur gute antioxidative Eigenschaften, wird aber in kristalliner Form vom Körper in der Regel schlecht aufgenommen und hat somit eine geringe Bioverfügbarkeit. Das in ALP PROTECT® und ALP SPORT® enthaltene Coenzym Q10 weist laut Studien eine 5-8 fach erhöhte Bioverfügbarkeit auf, so dass im Gegensatz zu kristallinem Q10 die 5-8 fache Menge vom Körper resorbiert werden kann und dem Körper damit wesentlich mehr Wirkstoff zur Verfügung steht.

Bedeutung von Coenzym Q10 bei Erkrankungen

Bei verschiedenen Krankheiten beziehungsweise Prozessen, wie Herzmuskel- und Tumorerkrankungen, Diabetes mellitus, neurodegenerativen Erkrankungen, Strahlenbelastung, chronischem Stress und zunehmendem Alter oder Risikofaktoren, wie Rauchen und UV-Strahlen, kann die Coenzym Q10-Konzentration im Blutplasma, in Organen und Geweben, wie in der Haut, reduziert sein. Als Ursache werden freie Radikale beziehungsweise pathophysiologische Bedingungen diskutiert. Der verminderte Ubichinon-10-Ganzkörperbestand mit zunehmendem Alter macht sich neben Leber und Skelettmuskel vor allem im Herzmuskel bemerkbar. Während 40-Jährige etwa 30 % weniger Q10 im Herzmuskel aufweisen als gesunde 20-Jährige, liegt die Q10-Konzentration 80-Jähriger um 50-60 % unter der gesunder 20-Jähriger. Als Ursache für eine Abnahme des Ubichinon-10-Gehaltes im Alter kommen mehrere Faktoren in Betracht. Neben einer verminderten körpereigenen Synthese und einer mangelhaften Zufuhr über die Nahrung scheint eine Abnahme der Mitochondrienmasse und ein erhöhter Verbrauch durch oxidativen Stress eine wichtige Rolle zu spielen.